
Mitten im Ölpreis-Schock greift die Gas-Lobbyistin Katherina Reiche (heute CDU-Bundes-Wirtschaftsministerin) die Energiewende an. Wir müssen sie stoppen!
Schon als Büroleiterin des damaligen CDU-Wirtschaftsministers Altmaier hat sie die Abrissbirne gegen Erneuerbare Energien wüten lassen. 100.000 Zukunfts-Jobs im Handwerk und der Industrie für Solar und Wind hat sie schon 2013 mit zerstört – und droht jetzt wieder damit.
Ihren absurden Plänen müssen wir uns entgegenstellen – lasst uns gemeinsam die Energiewende retten!
Planbarkeit statt Verunsicherung: Die Einspeisevergütung und der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien müssen bleiben! Es kann nicht sein, dass viel zu viele sündhaft teure Gaskraftwerke mit Milliarden an Subventionen neu aufgebaut werden, während die sauberen Erneuerbaren Energien klein gehalten werden und erstmals Netzentgelte für ihren eingespeisten Strom zahlen sollen. Wir akzeptieren es nicht, dass die CDU uns wieder in die Abhängigkeit von fossilem Erdgas stürzt.
Wärmepumpe und erneuerbare Wärme statt Kostenfalle Erdgas: In Kassel wohnen 7 von 10 Leuten zur Miete – uns allen drohen massiv steigende Kosten durch den verschleppten Gasausstieg. Wir sagen Friedrich Merz und Katherina Reiche klar und deutlich: klimafreundliches Heizen darf kein Luxus sein! Die SPD muss Rückgrat für Mieter*innen zeigen statt zum Handlanger der fossilen Konzerne für Kohle, Gas oder Atom zu werden.
Daher kommt als Teil des bundesweiten Klimastreiks mit uns in Kassel auf die Straße:
Am Freitag, 24. April um 16:00 Uhr
(Start: Hauptbahnhof) streiken wir für Klimagerechtigkeit und die Energiewende.
Rede Helga Weber vom 24. April
Wir kämpfen für die Energiewende, denn:
Die Energiewende bedeutet Klimaschutz.
Die Energiewende sorgt für die niedrigsten Energiekosten.
Die Energiewende bringt Unabhängigkeit von diktatorischen Regimen.
Der Angriff auf die Energiewende ist ein Angriff auf unsere Sicherheit, auf unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel. Er ist ein Angriff auf die Wissenschaft und auf die Vernunft.
Die Öl- und Gaslobby kämpft um ihre Pfründe und nutzt dazu schamlos ihren politischen Einfluss.
Mit Katherina Reiche regiert im Wirtschaftsministerium eine Lobbyistin der fossilen Konzerne.
Die Gesetzespakete, die Katherina Reiche vorgelegt hat, sind die eindeutige Kampfansage der Fossillobby an die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien.
- Brutal soll der Siegeszug der Erneuerbaren ausgebremst werden, die Klimaschutzziele werden beiseite geschoben.
- Die angebliche Technologieoffenheit blockiert in Wahrheit den technischen Fortschritt.
- 25 Gigawatt Windkraftanlagen könnten direkt gebaut werden, dazu Großspeicher zum Ausgleich der volatilen Energiemengen. Stattdessen will Reiche neue teure Gaskraftwerke bauen. Was für ein Widersinn!
- 400.000 Arbeitsplätze sind gefährdet, ebenso die Wertschöpfung im Land und die Versorgungssicherheit für Menschen und Wirtschaft. Zahlreiche Firmenpleiten stehen bevor.
- Brutal werden die Kosten der neuen Gasstrategie auf die Mieterinnen und Mieter abgeschoben.
- Die einzigen Nutznießer dieses desaströsen Kurses sind die fossilen Konzerne, deren Chefs sich jetzt schon die Hände reiben.
Ich stehe hier für die Bürger Energie Genossenschaften in Kassel und im Landkreis.
Die Geschichte der Erneuerbaren ist die Geschichte einer großen Bürgerbewegung.
Bürgerinnen und Bürger haben, gemeinsam mit Regionalversorgern, Wind- und Solaranlagen gebaut und erzeugen Strom in und für die Region. Das ist in Nordhessen so und das ist in der ganzen Republik so.
Dieser Strom ist umweltfreundlich und so kostengünstig wie kein anderer, er wird dezentral erzeugt und er macht uns unabhängig von profitgierigen Großkonzernen und von den Machtgelüsten und Kriegstreibereien von Autokraten wie Putin und Trump.
Der gesamte Energiebedarf in der Region kann mit Wind und Sonne gedeckt werden. Und die Region profitiert erheblich von der Wertschöpfung. Das ist auch in der gesamten Republik so.
Dieser Ausbau in Bürgerhand muss weitergehen!
Weg von Öl und Gas, hin zu einem konsequenten, beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Die Technologien sind da, das Geld ist da. Nur der Wille fehlt in Berlin.
Diese Regierung hat immer noch nicht verstanden, dass Umweltschutz und Wirtschaft keine Gegensätze sind.
Das müssen wir ändern! Deswegen sind wir hier und laut!
Weg mit dieser rückwärtsgewandten Lobbypolitik.
Weg mit dem Rückfall in die fossile Steinzeit.
Weiter mit der Energiewende, weiter mit 400.000 und mehr Arbeitsplätzen, weiter mit Klimaschutz und Versorgungssicherheit, mit Selbstbestimmtheit und Vernunft!
Die Bürger-Energie-Genossenschaft Kassel & Söhre treibt die nordhessische Energiewende weiter voran
Presseerkläung zur Generalversammlung
Sehr gut besucht war die Generalversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft am 27. August in Lohfelden. Der Jahresabschluss 2024 wurde einstimmig genehmigt. Auch in diesem Jahr konnte die langfristig angestrebte Dividende um einen Bonus erhöht und somit 4 % ausgeschüttet werden.
Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet und alle Vorschläge zur Erweiterung der Geschäftstätigkeit begrüßt.
Mehr als 2 Megawatt Leistung produzieren die Photovoltaik-Anlagen, die die Genossenschaft inzwischen mit Eigenheimbesitzern, mit kirchlichen und kommunalen Partnern realisiert hat und die so für eine umweltfreundliche Stromversorgung vor Ort sorgen.
Noch viel mehr Dächer könnten PV-Strom produzieren, wenn endlich die EU-Gesetzgebung zum „Energy Sharing“ umgesetzt würde.
In diesem Zusammenhang hob Rainer Meyfahrt, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, die Vereinbarung der Stadt Kassel mit den Städtischen Werken zur Bildung eines „Bilanzkreises“ hervor. „Der auf einem Schuldach erzeugte Solarstrom, der im Gebäude selbst nicht verbraucht wird, kann in einem anderen städtischen Gebäude genutzt werden. Das spart deutlich Kosten und kommt dem städtischen Haushalt zugute“.
Dieses Konzept des „Energy Sharing“ will die Genossenschaft auch in Wohnquartieren umsetzen und so mit den regionalen Energieversorgern zu energieeffizienten, nachhaltigen und kostengünstigen Lösungen kommen.
Die Versammlung begrüßte, dass endlich wieder Bewegung in den Ausbau der Windenergie in Nordhessen kommt.
Der Windpark Stiftswald wird 3 neue Windräder der Klasse 6-7 MW erhalten und kann voraussichtlich im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen werden. Auch andere bestehende Windparks sollen erweitert werden, sodass sich für die Genossenschaft zusätzliche Investitionsmöglichkeiten abzeichnen.
Der Vorstand setzt in diesem Zusammenhang auf die durchweg guten Erfahrungen durch Beteiligung von Bürger-Energie-Genossenschaften. Wegen ihrer breiten Verankerung in der Region und ihrer seriösen Geschäftspolitik sind die nordhessischen Genossenschaften zu einem vertrauenswürdigen und finanzstarken Partner für die Energiewende geworden.
Das neue Geschäftsfeld der Wärmeversorgung will die BE-Kassel & Söhre weiter ausbauen, um den Umstieg von fossilen auf klimaneutrale Energieträger voranbringen. Schon seit einem Jahr bietet sie qualitativ hochwertige, aber produktunabhängige und zugleich kostengünstige Beratung zum Heizungswechsel an. Dies wurde von etlichen Eigenheimbesitzern bereits in Anspruch genommen. Jetzt will die Genossenschaft verstärkt gemeinschaftliche Wärmelösungen für Mehrfamilienhäuser, Wohnungseigentümergemeinschaften und öffentliche Gebäude anbieten. „Die Dekarbonisierung der Gebäudebeheizung ist eines der wichtigsten Themen der Energiewende. Und wir wollen auch hier beweisen, dass eine von Bürgerinnen und Bürgern getragene Genossenschaft den Umstieg in eine klimaneutrale Wärmewende mitorganisieren und transparent und kostengünstig gestalten kann“, so Rainer Meyfahrt abschließend.
Die neue Bundesregierung ist seit 100 Tagen im Amt – solange gewährt man üblicherweise noch Kulanz, es gilt der „Welpenschutz“. Doch in dieser Woche hat die DGS mit einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsministerin Reiche offene Kritik an etlichen Aspekten der aktuellen Energiepolitik ausgesprochen.
Das Fass zum Überlaufen brachte dabei die Aussage von Frau Reiche, dass sich kleine Photovoltaik-Anlagen heute schon gut rechnen und man daher auf eine weitere Förderung verzichten könne. Klartext: Sie möchte die Einspeisevergütung, die nun seit über 20 Jahren für den Ausbau der erneuerbaren Energien sorgte, streichen.
er offene Brief ist hier als pdf abrufbar und liegt auch mit einer kleinen Erläuterung hier auf unserer Website. Wir möchten – wie es teils auch schon geschehen ist – die Inhalte gerne auch für weitere Aktionen ausdrücklich zur Verfügung stellen. Am Ende des offenen Briefes sind auch einige Quellen zitiert, die als Links direkt im Internet verfügbar sind. Wer weitere Details oder Argumentationshilfen benötigt, kann sich gerne an den Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.
In dem offenen Brief werden einige Punkte und Aussagen von Frau Reiche geradegerückt: Vom Vorwurf, dass in der Vergangenheit zuviel erneuerbare Energieausgebaut worden wäre bis zum Plan, 20 GW neue Gaskraftwerke, die nicht einmal „h2ready“ sein sollen, mit Bundesförderungen zu unterstützen. Das Geld hierfür soll übrigens ausgerechnet aus dem Klima- und Transformationsfond (KTF) stammen, der den Klimaschutz finanzieren soll – abstruser geht es kaum.
(entnommen den DGS-News vom 22.8.25)
Die Bürger Energei Kassel & Söhre eG ist dabei!
Sie finden unseren Stand in der Agathofstraße, Höhe Hübner und Baustoffmarkt Walter.
Noch einmal: Energieweg Söhre lohnt!
Den Prospekt des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald können Sie hier herunterladen.

"Energie aus der Heimat"
Eine Broschüre der SUN Stadtwerke Union Nordhessen erläutert das Konzept der Energiewende in regionaler Verantwortung.
Sie können sie hier herunterladen.
