Nordhessen kann die Energiewende bis 2025 schaffen, und zwar aus eigener Kraft.

Das renommierte Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) hat 2012 zusammen mit der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) in einer viel beachteten Studie nachgewiesen, dass die Region Kassel über mehr Potenzial zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen verfügt, als Stadt und Landkreise benötigen.

Damit kann die Region nicht nur aus der Atomkraft, sondern auch aus der  fossilen Stromerzeugung aussteigen.

 

Energiewende und Klimaschutz werden in Nordhessen Hand in Hand gehen!

 Diese Energiewende ist dezentral. Sie wird nicht in Großkraftwerken umgesetzt, sondern mittels vieler kleiner Anlagen vor Ort, hauptsächlich werden dies Windkraftanlagen sein. Das bedeutet den Abschied von den großen Energiekonzernen und den Umstieg auf Erzeugung und Verteilung in regionaler Verantwortung.

 

Die Energiepolitik wird künftig wieder in der Region gemacht und nicht in fernen Konzernzentralen.

Der Umstieg der Energieversorgung bietet erhebliche wirtschaftliche Chancen für Nordhessen. Der Großteil des Geldes, das bisher für den Import von Energie aus der Region abgeflossen ist, wird der Wirtschaft hier vor Ort zu Gute kommen. Damit werden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und gesichert  und auch die öffentlichen Haushalte gestärkt.

 

Die Wertschöpfung im Sektor der Energieerzeugung und -versorgung verbleibt in Nordhessen und stärkt die regionale Wirtschaft.

Die großen Investitionen, die notwendig werden, um regenerativen Strom zu gewinnen, bieten die Chance der finanziellen Beteiligung der Bürger an den Anlagen zur Energieerzeugung und damit auch der Teilhabe an den zu erwartenden Erträgen. Damit alle Bürger, die die Energiewende nicht nur ideell, sondern auch finanziell zu unterstützen bereit sind, dies in einer demokratisch verfassten Gesellschaft tun können, wollen wir eine Genossenschaft gründen.

 

Die Genossenschaft „Bürger Energie Kassel & Söhre eG“ ermöglicht allen interessierten Einwohnern die  Beteiligung an Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung.

 

... und wie wir sie umsetzen wollen

Die Energiewende in Nordhessen kann nur gelingen, wenn sie von den Menschen in der Region gewollt und auch getragen wird.

Deshalb wollen wir bürgerschaftliches Engagement ermöglichen und unterstützen. Wir wollen, dass sich alle Interessierten, auch wenn sie nicht über große Beträge verfügen, an der Investition in regenerative Erzeugungsanlagen und an deren Erträgen beteiligen können.

Aus diesem Grund haben wir die bewährte demokratische Rechtsform einer Genossenschaft gewählt.

Die Genossenschaft ermöglicht allen Mitgliedern gleichberechtigte Mitsprache, unabhängig vom Umfang ihrer finanziellen Einlage. Die Gründung einer Genossenschaft unterliegt strengen Prüfkriterien und wird vom Genossenschaftsverband nur genehmigt, wenn eine seriöse Abwägung von Chancen und Risiken nachgewiesen worden ist.

Wir suchen als Partner in unserer Genossenschaft Menschen, die bereit und auch finanziell in der Lage sind, die Zielsetzungen der Energiewende in Nordhessen zu unterstützen und gemeinsam mit vielen Anderen Mitglied in der Genossenschaft „Bürger Energie Kassel & Söhre zu werden.

Das Geschäftsgebiet der Genossenschaft konzentriert sich auf die Region Nordhessen. Vorrangig sollen Bürger der Stadt Kassel und der Söhregemeinden zum Beitritt eingeladen werden. 

Die Verzinsung des von der Genossenschaft investierten Kapitals soll nach Abzug der für den Geschäftsbetrieb erforderlichen Kosten und notwendiger Rücklagen durch Ausschüttungen an die Mitglieder zurück fließen und einen über dem allgemeinen Finanzmarktniveau liegenden Ertrag der eingesetzten finanziellen Mittel ermöglichen.

Wie bei jeder wirtschaftlichen Betätigung bestehen auch bei der Investition in Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien unternehmerische Risiken, die durch sorgsame Geschäftsführung eingeschätzt und möglichst gering gehalten werden müssen.

Deshalb kommen für unsere Beteiligungen nur solche Geschäftspartner in Betracht, bei denen die Eigentümerschaft und die Geschäftspraktiken gewährleisten, dass eine in den Planungen als wahrscheinlich ermittelte Gewinnentwicklung auch wirklich erwartet werden kann.

 

Jeder Anteil an der Genossenschaft kostet 250 €.

(zzgl. Eintrittsgeld 12,50 € je Anteil).